Gesellschaft Deutscher Chemiker

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UHPLC‐HRMS‐Experimente planen und auswerten — Beispiel Thyroxin

Nachrichten aus der Chemie, April 2013, S. 455-458, DOI, PDF. Login für Volltextzugriff.

Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt

Die Ultrahochleistungs-Flüssigchromatographie (UHPLC) und die hochauflösende Massenspektrometrie (HRMS) mit Orbitrap-Massenanalysatoren haben in den letzten zehn Jahren Analysengeschwindigkeit, Datendichte und Informationsgehalt der biologischen Analytik auf ein völlig neues Niveau gehoben. Gleichzeitig ergeben sich viele neue Herausforderungen für Datenauswertung und experimentelle Planung. Am Beispiel der Identifizierung und Strukturaufklärung von Nebenprodukten und Verunreinigungen in synthetischem Thyroxin skizzieren wir einen systematischen Arbeitsablauf für die routinemäßige Qualitätskontrolle von pharmazeutischen Produkten.

Thyroxin (Tetraiodothyronin, T4) ist das von der Schilddrüse hauptsächlich erzeugte Hormon. Nach Deiodierung zu Liothyronin (Triiodothyronin, T3) erfüllt es wichtige Funktionen in der Regulation des Stoffwechsels und der Zellentwicklung. Patienten mit einem krankhaften Mangel an Schilddrüsenhormonen (Hypothyreose) erhalten in der Regel synthetisches Thyroxin. Da Neben- und Abbauprodukte des Thyroxins ebenfalls pharmakologisch wirken können, ist eine umfassende Qualitätskontrolle von synthetischen Thyroxin-Präparationen erforderlich.

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