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Energie: Japans Masterplan
Von Wiley-VCH zur Verfügung gestellt
Das japanische Wirtschafts- und Handelsministerium treibt die Forschung für H als Energieträger mobiler und stationärer Anwendungen voran. Dazu gehören Brennstoffzellen und E-Mobilität. Für einen optimalen Energiemix sind technische und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen.
Fast alle Treibstoffe für die Kraftfahrzeuge auf Japans Straßen sind importiert, davon 87 Prozent aus dem Nahen Osten. Der Selbstversorgungsgrad mit elektrischer Energie ist nach der Fukushima-Nuklearkatastrophe im Jahr 2011 und der Abschaltung der meisten Kernreaktoren in Japan von etwa 20 Prozent im Jahr 2010 auf 8,3 Prozent im Jahr 2016 gesunken. In Deutschland beträgt der Selbstversorgungsgrad etwa 40 Prozent.
Die japanische Regierung hat wegen des gesunkenen Selbstversorgungsgrads ihren Masterplan für die Energieversorgung umgeschrieben und folgt nun dem Ziel 3E+S (energy security, economic efficiency, environment and safety, Abbildung 1).1,2) Dies berücksichtigt Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll des Jahrs 1997 und aus dem 2015er Pariser Übereinkommen und soll einen optimalen Energiemix liefern.
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